Uri Caine & Dave Douglas
Irène Schweizer & Pierre Favre

the art of duo20 UHR | Volkshaus Basel17.30 UHR | STOLEN MOMENTS – BUCHPRÄSENTATION PETER RÜEDI18.45 + 22 UHR | Frederik Heisler's Magnetband – EINRITT FREICHF 70.— | 53.— | 35.—FESTIVAL27 | Apr | 2014TICKETS
Uri Caine
Uri Caine
Dave Douglas
Dave Douglas

Uri Caine (piano)

Dave Douglas (trumpet)

 

Zwei der innovativsten New Yorker Musiker haben sich zu einem starken Duo zusammen gefunden. Uri Caine, 1956 in Philadelphia geboren, entstammt einer jüdischen, intellektuellen Familie. Caine begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen, war später 5 Jahre lang Schüler des französischen Pianisten Bernhard Pfeiffer. Seit den frühen 80er-Jahren engagierte sich Caine für die musikalische  Avantgarde in der E-Musik und im Jazz. Seine Zusammenarbeit mit Dave Douglas, David Moss, John Zorn, Don Byron, Bill Frisell, Sam Rivers, Dave Holland u.v.a. war genau so herausragend wie seine Neuinterpretationen von Bachs Goldberg-Variationen, Schumann oder Gustav Mahler. 

Der 1963 geborene New Yorker Trompeter Dave Douglas gehört ebenso zu den derzeit spannendsten Jazzern der US-Szene, machte sich dank der Zusammenarbeit mit John Zorn (Masada), Joe Lovano, Myra Melford, Marc Ribot, Patricia Barber, Kenny Werner, Anthony Braxton und Greg Cohen einen hervorragenden Namen und ist derzeit omnipräsent in den Bereichen Filmmusik, Jazz und Ethno-Music. Douglas war zum letzten Mal vor 6 Jahren mit seinem grossartigen Stummfilmprojekt (Keystone-Quintet) am Jazzfestival Basel zu Gast. 

Der Duo Abend mit Schweizer-Favre und Caine-Douglas gehört zu den glänzenden Trouvaillen am Jazzfestival 2014.

 

CD-Tipps :

Dave Douglas – Time Travel, 2013

Dave Douglas – Pathways, 2013

Uri Caine Duo (mit Han Bennink) – Sonic Boom, 2013

Uri Caine Trio, Siren, 2011, winter&winter

Favre
Favre
Schweizer
Schweizer

Irène Schweizer (piano)

Pierre Favre (perc., drums)

 

Ein heissersehntes Wiedersehen mit Musikergrössen, die die Anfänge von Jazz in Basel geprägt haben! Pierre Favre und Irène Schweizer haben Jazzgeschichte in Europa geschrieben, sind stilistisch unverkennbar und haben vor 40 Jahren schon eine eigene musikalische Sprache gefunden. Beide haben die ganze musikalische Revolution vor 40 Jahren aktiv beeinflusst, beide sind immer konsequent ihren eigenen Weg gegangen. Das Schweizer-Favre Duo ist jetzt neu wieder auf einer Live-CD (Aufnahmen vom März 13) festgehalten; es spiegelt in kongenialer Weise die Möglichkeiten des Duo-Spiels wieder. Der Konzertmitschnitt ist voller Expressivität, Energie, spontaner Einfälle, Polyrhythmik, hat viel Freiheit und dennoch auch klarste Strukturen. Irène Schweizer, die mit vielen Schlagzeugern gearbeitet hat – so mit Han Bennink, Baby Sommer, Louis Moholo und Andrew Cyrille – findet immer wieder zu ihrem ersten Duo-Partner zurück: dem unverwechselbaren, genialen Pierre Favre, dem Klangmaler und Magier hinter seinen Trommeln, Perkussionsinstrumenten und Cymbals!  Ein Highlight des kammermusikalischen Jazz.

 

CD-Tipps:

Live in Zürich – Schweizer-Favre 2013, intact

Solo concert – Irène Schweizer live in der Tonhalle ZH, 2012

Le voyage – Pierre Favre Ensemble, 2012, intact

Pierre Favre solo – 2007, Live in Bern

Stolen Moments. 1522 Jazzkolumnen von Peter Rüedi.

Chronik einer Leidenschaft.

 

Einst Kulturchef der Weltwoche und Theater-Dramaturg, ist Peter Rüedi heute Weinkolumnist und gilt als Doyen der Schweizer Jazzkritik. Nach seiner grossen Dürrenmatt-Biographie hat er ein neues Opus Magnum vorgelegt: «Stolen Moments» heisst die zwei Kilogramm schwere Sammlung seiner Jazzkolumnen, die er in dreissig Jahren allwöchentlich für die Weltwoche schrieb. Es sind Beobachtungen und Reflexionen über Werke, Musikerinnen, Musiker  und ihre  Sprache, Improvisationen zum Phänomen Jazz. Dabei schöpft Rüedi aus einem immensen Wissen, von den Anfängen bis in die Gegenwart des Jazz, er blickt auch auf seine Ränder – und darüber hinaus. Rüedis Texte bieten unterschiedlichste Zugänge zum Jazz: von andern Künsten her oder der Philosophie, der Geschichte, dem Alltag. Rüedi situiert die Musik in nachvollziehbare Zusammenhänge, wobei er scheinbar an einer zufälligen Ecke beginnt, um den Bogen seiner Assoziationen in überraschender Wendung wortmächtig und wohltuend subjektiv auf den Punkt zu bringen. 

 

Buchpräsentation: Sonntag, 27. April 2014, 17.30 Uhr im Volkshaus

Peter Rüedi: Gespräch mit Steff Rohrbach (JAZZ’N’MORE) und Lesung als Einstimmung auf die beiden Duo-Konzerte. Moderation: Urs Blindenbacher (Leiter Offbeat) 

 

Peter Rüedi, 1943 in Basel geboren, Germanist und Journalist, schreibt über Literatur, Jazz und Wein und hat über 40 Jahre mit und über Dürrenmatt gearbeitet. Er war Ressortleiter Kultur bei der Weltwoche, Dramaturg am «Schiller Theater» in Berlin und Chefdramaturg am Schauspielhaus Zürich und arbeitete ab 1989 wieder als Autor. Gab 1998 den Briefwechsel zwischen Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt heraus und 2011 «Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen. Eine Biograpfie.» Seit den 60er Jahren schreibt Rüedi über Jazz: Essays, Kritiken, liner notes und seit 1983 wöchentlich seine Jazz-Kolumne. Bis 1997 war er zwölf Jahre Musik- und Theater- Stiftungsrat von Pro Helvetia. Er lebt in Tremona/TI

Frederik Heisler’s Magnetband
Raphael Rossé (tb)Julian Knörzer (voc)Sebastian Scheipers (g)Florian Favre (p)Emanuel Teschke (eb)Frederik Heisler (dr)

 

«Frederik Heisler›s Magnetband really honors it’s name, I’ve seen it two times and the magnetic force keeps getting stronger by the minute! These guys are really a band, great tunes, and great party vibe, open, full of fresh energy and a refreshing vital sound and approach to the musical experience. Shouldn’t be missed! They will demolish any preconceptions you have about euro-jazz, surprise surprise ...» Jorge Rossy