Rabih Abou-Khalil New Group

East meets West II20.30 Uhr | Kaserne BaselCHF 55.— | 40.— | 25.—CHF 80.— | 58.— | 35.—FESTIVAL03 | Mai | 2015TICKETSKombiticket
RabiAbouhKhalil
RabiAbouhKhalil
Rabi Abouh Khalil
Rabi Abouh Khalil

Rabih Abou-Khalil (oud)Gavino Murgia (sax., voice)Ricardo Ribeiro (vocals)Michel Godard (Tuba. bass, serpent)Jarrod Cagwin (Percussion)

Nach Anouar Brahem kommt mit Rabih Abou-Khalil ein weiterer grosser Oud-Spieler ans Offbeat Jazzfestival Basel. Der Libanese hatte schon als Kind Oud zu spielen gelernt, dann am Beiruter Konservatorium arabische Kunstmusik studiert, bis er 1978 nach München emigrierte, wo er ein Studium der klassischen Querflöte aufnahm. Sehr bald schon spielte er mit Jazzmusikern wie Charlie Mariano und Kenny Wheeler zusammen und brachte lange vor der Geburt der Weltmusik arabische und mediterrane Musiktraditionen zu einer selten spannungsgeladenen Verbindung mit Jazz zusammen. Der Ausdruck Fusion würde diesem Musikstil mit den komplexen Kompositionen und der anspruchsvollen Polyrhythmik, sowie den grossen Freiräumen für Improvisationen kaum gerecht. Vor vier Jahren war Abou-Khalil am Offbeat Festival in einer glücklichen Zusammenarbeit mit dem ARTE Quartett zu sehen, für das er eine Anzahl Kompositionen geschrieben hatte.

Die CD «Hungry People» hat Abou-Khalil in der Besetzung eingespielt, die auch in Basel auftreten wird, mit Ausnahme von Luciano Biondini, dessen virtuoses Akkordeon diesmal im Dienste des Duo-Auftritts mit Rita Marcotulli steht. Die treibende rhythmische Achse sind der amerikanische Drummer Jarrod Cagwin und der französische Tubaspieler Michel Godard, letzterer ein Naturphänomen an Rhythmik, Präzision und authentischem Swing. Für den melodischen Teil verantwortlich sind neben Abou-Khalil der junge portugiesische Fado-Sänger Ricardo Ribeiro und der sardische Saxophonist und Sänger Gavino Murgia, beide Geheimtipps, die es zu entdecken gilt. Ruedi Ankli


CD-Tipp:
Rabih Abou-Khalil: Hungry People (Worldvillage WVF 479078 / Harmonia Mundi Musicora)