International JazzDay

Malcolm BraffDuo Matthieu Michel / Jean-Christophe Cholet + GuestsAydin Esen uva17 Uhr | Jazzcampus BaselCHF 25.—FESTIVAL30 | Apr | 2016TICKETS
MalcolmBraff
MalcolmBraff

17:00 Otollo4 (Performance)
18:00 Marc Mezgolits Quartet (Club)
19:00 Malcolm Braff solo piano (Saal)
20:15 Matthieu Michel / Jean-Christophe Cholet (Club)
21:20 Aydin Esen solo piano (Saal)
22:15 Mantocliff (Performance)
23:30 Alberto Garcia Trio (Club)

 

Die im Jahre 1994 institutionalisierte Kooperation zwischen Off Beat und der damaligen Jazzschule Basel dauert an und bietet den Festivalbesuchern Gelegenheit, sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eine ganze Reihe hochkarätiger Konzerte anzuhören. 

Am International Jazz Day vom 30. April sind hier nicht weniger als drei international renommierte Pianisten zu hören, zwei davon mit Solokonzerten – Aydin Edsen und Malcolm Braff – und einer im Quartett – Jean-Christophe Cholet, zusammen mit dem kongenialen Trompeter und Flügelhornisten Matthieu Michel, der in Basel bestens verankert und bekannt ist. Aydin Edsen ist musikalisch in Istanbul, Norwegen und England sozialisiert worden. Er spielt und komponiert, aus dem Fundus eines umfassenden Wissens über die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts heraus, eine Musik, die es so noch nie gegeben hat. 

Ein weiterer hervorragender Innovator aus dem reichen Jazz-Umfeld der Romandie wird ein grosses improvisiertes Pianosolo in die Tasten legen, Malcolm Braff, der seit seinen Aufnahmen für Blue Note und Enja zu den Grossen seines Fachs gehört und heute am Jazzcampus als Dozent für Klavier sowie für rhythmische Theorie und Praxis tätig ist. Sein spontanes, von vielschichtigen Rhythmen und Metren geprägtes Spiel lebt einerseits stark von verinnerlichten multikulturellen Erfahrungen, vom Austausch mit anderen Jazzmusikern und, andererseits, von der bewussten Auseinandersetzung mit zeitgenössischer und elektronischer Musik. Malcolm Brass ist 2015 für seine schöpferischen Leistungen mit der Nomination für den Schweizerischen Grand Prix Musique des Bundesamts für Kultur geehrt worden.

Ganz andere Geschichten erzählt der französische Pianist Jean-Christophe Cholet, der bei uns vor allem durch sein Trio mit Heiri Känzig und Marcel Papaux bekannt geworden ist. Seit über 20 Jahren trifft sich der vielseitige Pianist, dessen Inspirationsquellen von der deutschen Romantik bis zu traditionellen Gesängen tunesischer Berber reichen, mit Matthieu Michel zu beseelten Duokonzerten, mit denen wir, wenn wir uns darauf einlassen, aus der Zeit hinaus in eine Welt hinein geführt werden, in der uns die Musik auf Flügeln trägt. Das bevorstehende Basler Konzert bestreiten die beiden Musiker mit Bass und Schlagzeug, in einem neuen Quartett also, das gleichzeitig eine CD präsentieren wird.


Otollo4

Raphael Rossé (trb/euph)

Luca Aaron (git)

Victor Rossé (trp/db)

Michael Heidepriem (dr)

 

Die Klangfarbe dieses Quartetts ist aufgrund der ungewöhnlichen Instrumentierung sehr wandelbar. Als Kollektiv funktionierend werden die Eigenkompositionen aller Mitglieder in einen improvisierten Rahmen eingefügt und können so stets eine neue Gestalt annehmen: mal träumerisch verspielt, dann rhythmisch pointiert. Hier entsteht ein weiter musikalischer

Raum, den man nur schwer wieder verlassen kann.

 

Marc Mezgolits Quartett

Sebastian von Keler (Saxophon)

Marc Roos (Posaune)

Stephan Plecher (Klavier)

Marc Mezgolits (Bassgitarre)

 

Das Quartett um den Wiener Bassgitarristen Marc Mezgolits beschäftigt sich vor Allem mit musikalischen Kontrasten: freie kollektive Improvisation und strikte Formen sind kein Widerspruch, die Absenz eines Schlagzeugs lässt die Musik flächig, aber nicht weniger rhythmisch erscheinen. Im Repertoire finden sich hauptsächlich Eigenkompositionen, welche oft in voller Besetzung, manchmal auch im Duo oder Trio gespielt werden. Das Ensemble gründet sich im Herbst 2015 am Jazzcampus Basel und legt viel Wert auf Interaktion.

 

mantocliff

Nives Onori (Vocals, Piano, Guitar)

Jan Sutter (Bass)

Michael Anklin (Drums)

Johannes Maikranz (E-Guitar)

Raphael Rosse (Posaune, Euphonium)

Victor Rosse (Trompete, Synth)

 

mantocliff kommen aus Basel und veröffentlichen im Februar 2016 ihr Debut-Album „umbilical“. Aber bereits seit 2010 erklingt der markante, wohltuende Gesang von Nives Onori, die unter ihrem bürgerlichen Namen im 2013 das Album „Nebbio“ heraus gebracht hat. Mit herausragenden Musikern wurden nicht nur zahlreiche Konzerte gespielt, sondern die Musik erhielt eine Vielzahl an Lobhymnen in den Medien. Mit der Liebe zum Detail und der musikalischen Vielfältigkeit, formen mantocliff ihre Konzert zu einem unüberhörbarem Erlebnis. Im kreativen Schaffen der fünfköpfigen Band bringt jedes Mitglied seine Eigenheit ein. Dadurch bekommen die Kompositionen und das Klangbild einen unvergleichlichen, authentischen Charakter. Die Stimme stets als tragendes Element, stechen die Posaunenarrangements und die vertrackten Rhythmen immer wieder heraus. Ein mit bedacht ausgewählter elektronischer Klangteppich, die warmen Gitarrenklänge, ein treibender Bass und die Stringparts bringen die Mischung zur Vollendung. 

Alberto Garcia Trio

Lou Lecaudey (tb)

Paul Lligadas (b)

Alberto Garcia Navarro (perc)


At this moment of my career in Switzerland, I am totally concentrated in my new project, which is a trio with Trombone, Bass & Percussion. On trombone is playing Lou Lecaudey, a french from Lyon who is one of my favorite trombone player around Basel. Pau Lligadas on the bass, he is one guy from Barcelona, very recognized in the jazz and flamenco movement around the country. The songs for the project are mostly composed by me. In there I tried to mix all knowledge in it, the harmony concept from jazz music, with some classics details, combined with rhythms from around the world, Afro-Latin influences, and melodies from my folk music. Furthermore, I add some new concepts like rhythms modulations, rhythm´s harmony, morphins, etc. Concepts that come from Malcolm Braff. Always thinking to have our moments to improvise. That means, the first objective from the project is try to play music like a global concept, all kinds and styles of music mixed, to demonstrate the music is universal, like peoples.