Daniel Humair & Pete York

NEUE ANFANGSZEIT! 19.45 Uhr«The Drummers Night»19.45 Uhr | Volkshaus BaselCHF 73.— | 56.— | 36.—FESTIVAL26 | Apr | 2015TICKETS

Daniel Humair Group «Sweet & Sour» feat.
Vicent Peirani (acc.)Emilie Parisien (sax.)
Jerome Regard (b.)

Pete York & «Young Friends» feat.
Torsten Goods (g.)Gabor Bolla (sax)
Andi Kiesenbeck (org.)

Daniel Humair
Daniel Humair
PeteYork
PeteYork
Peirani
Peirani
Pete York
Pete York

Der 1942 geborene Pete York aus England ist (nicht nur) im Rock und Blues eine Kultfigur. York wurde vor 50 Jahren berühmt dank der Arbeit in Gruppen wie Spencer Davis Group, Ian Paice Band, Keef Hartley, Keith Moon, Alexis Korner, Dr. John, Charlie Watts, John Lord und Brian Auger. Er dominierte den englischen Blues Rock am Schlagzeug wie kein anderer. Mit dem Duo Hardin & York, bisweilen als «The Worlds smallest Bigband» bezeichnet, erlangte er Weltruhm. Auch Deep Purple war begeistert von diesem Duo und es kam zur legendären Zusammenarbeit. Daneben spielte Pete York aber auch im europäischen Jazz eine Rolle, tourte mit Billy Cobham, Chris Barber, Johnny Griffin, Klaus Doldinger, Charlie Antolini und Jon Hiseman durch Europa. «Mr Super Drumming» war immer auch massgeblich beeinflusst von Duke Ellington und Count Basie. Der CD-Produzent Siggi Loch ermöglichte York 2013 mit seiner Traumband «Young Friends» eine Count Basie gewidmete CD zu veröffentlichen. Mit «Basiecally Speaking» entstand eine jugendlich frische Hommage an Basie und den Swing bzw. Bebop. Der Gitarrist Torsten Goods aus Berlin, der junge Andi Kiesenbeck an der Hammond und Gabor Bolla aus Ungarn am Tenorsax sind die Youngstars der Band und grooven und swingen, was das Zeug hält. Eine Sternstunde der neu arrangierten Count Basie Music mit viel Platz für rasende Sololäufe und Battles!


CD-Tipps:
Pete York & Young Friends: Basiecally Speaking, 2014 / Torsten Goods: Love comes to Town, 2013

 

 

Kaum ein europäischer Musiker hat mit so vielen wichtigen Jazzmusikern gespielt wie der 1938 in Genf geborene Schlagzeuger Daniel Humair. Kaum war er 1958 nach Paris gezogen, spielte er mit Jazzmeistern wie Bud Powell oder Chet Baker. Kurz danach begann eine lange Zeit der Zusammenarbeit mit dem Pianisten Martial Solal, was auch sein Engagement für die Anerkennung des europäischen Jazz weckte, das ihn noch heute auszeichnet. Seine erste LP unter eigenem Namen erschien 1960, seine Diskographie enthält über 200 Einträge. 

Der Altmeister liebt es, sich mit der Jugend zu messen, und diese lässt sich gerne von ihm herausfordern. 2003 liess Humair mit der Band Baby Boom aufhorchen, zu der seine besten Schüler der Musikakademie gehörten. 2011 gründete er das Quartett Sweet And Sour, in dem erneut seine talentiertesten Schüler mitwirken. Da wird Jazz in Reinkultur gelebt, lebendiger Jazz, der aus einer grundsätzlichen Bereitschaft zum Risiko und zur gegenseitigen Herausforderung heraus entsteht. Unterdessen sind der Saxophonist Emile Parisien und der Akkordeonist Vincent Peirani selber so aktiv geworden, dass es gar nicht so einfach ist, die Band in der Originalbesetzung zu erleben. Einen Vorgeschmack auf den kreativen Power dieser Band gab es im vergangenen Jahr, als das Duo Parisien-Peirani in der Riehener Dorfkirche einen unvergesslichen Auftritt bot. Ruedi Ankli 


CD-Tipp:
Daniel Humair: Sweet and Sour (Laborie LC 4585)